Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Entscheidungen im Sinne unserer Mitarbeiter*innen und Investor*innen haben stets oberste Priorität. Das hep-Management hat wichtige Schutzmaßnahmen ergriffen und Handlungsempfehlungen herausgegeben, um die Infektionsgefahr soweit wie möglich zu reduzieren. An allen betroffenen Standorten ist die Arbeit, sofern aus betrieblichen Gründen machbar, in das "Home-Office" verlegt worden.

 

Antworten auf die wichtigsten Fragen

 

Mithilfe der geschaffenen Präventionsmaßnahmen und der zur Verfügung stehenden digitalen Mittel gehen wir zuversichtlich in die nächsten Wochen und Monate. Der finanzielle Stresstest unter Annahme einer maximal negativen Ausprägung der Corona-Krise hat gezeigt: Unser Geschäftsmodell ist gut aufgestellt für die von Experten erwarteten 12 Monate strenger und limitierender Maßnahmen - und gegebenenfalls darüber hinaus. Mehr dazu hier oder [im Download].

 

Lohnt sich eine Investition in einen Solarfonds aktuell?

Innerhalb kurzer Zeit hat die Corona-Pandemie eine Wirtschaftskrise ausgelöst und Aktien- oder Immobilienfonds die Attraktivität genommen.

 

Die Stromproduktion unserer Solarparks hingegen bleibt auch während der Krise auf konstantem Level. Und gesetzlich geregelte Einspeisevergütungen sowie Stromabnahmeverträge mit Großunternehmen sichern die Abnahme und Vergütung des produzierten Stroms.

 

Unsere Investments profitieren dieser Tage davon, dass die Solarenergie zur kritischen Infrastruktur gehört und sich unsere Projektentwicklung, Bau und Betrieb von den Maßnahmen unbeeindruckt zeigen.

 

Nach wie vor gilt: Ein Anleger, der ein hep Investment tätigt, investiert sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig. Er fördert den weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien und erhält dazu nachhaltig hohe Renditen.

Ist die Finanzierung der aktuellen Projekte gesichert?

Gegenwärtig werden von den Alternativen Investmentfonds "HEP - Solar Portfolio 1", "HEP - Solar USA 1" und "HEP - Solar Japan 2" vier Solarparks in den USA und zwei in Japan errichtet. Für die Solarparks Kamigori, Ayabe, White Street, Limelight, Clear und Depot steht ausreichend Eigenkapital zur Verfügung und die Finanzierungsverträge mit den jeweiligen Banken sind unterzeichnet. Das Fremdkapital ist zum überwiegenden Teil auch schon ausbezahlt. Kündigungsrechte aufgrund der Auswirkungen durch das Coronavirus bestehen für die Banken nicht. Sollte schlimmstenfalls eine Bank in die Insolvenz gehen, ist es ohne Probleme möglich, eine Finanzierung einer anderen Bank zu bekommen. Für den Fall, dass kein Eigenkapital mehr eingeworben wird, ist eine Reduzierung der prognostizierten Rendite nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß aufgrund von Fixkosteneffekten zu erwarten.

 

Der Projektentwicklungsfonds "HEP - Solar PE VII", der sich derzeit im Vertrieb befindet, hat bis April 2020 rund 12 Millionen Euro Kapital eingeworben und dieses weltweit in eine Vielzahl von Projekten investiert. Von der "grünen Wiese" bis zum baureifen Projekt sind in diesem Fonds alle Entwicklungsstadien vorhanden. Die Anzahl der Projekte korreliert mit der Höhe des eingeworbenen Kapitals. Dies bedeutet für den theoretischen Fall, in dem kein Kapital mehr eingeworben wird, dass die bestehenden Projekte fertig entwickelt und gemäß den Anlagebedingungen veräußert werden. Die weitere Finanzierung für diese Projekte ist gesichert und die Renditeerwartungen werden dadurch nicht geschmälert.

 

Gleichermaßen sieht es für den Projektentwicklungsfonds "HEP - Solar PE VI" aus, der mit 15 Millionen Euro vollständig platziert ist. Zwar ist die Projektentwicklung noch nicht vollständig abgeschlossen, aber die Finanzierung für die weiteren Kosten ist gesichert und die Renditeerwartung ist unverändert.

Verzögert sich der Bau der aktuellen Projekte?

Die Lieferverträge für all unsere sich im Bau befindlichen Solarprojekte sind ausgehandelt und werden von allen Modulherstellen aktuell wie vereinbart gehalten. An den hep-Baustellen herrscht keine Material-Knappheit.

 

In unseren verschiedenen Zielmärkten arbeiten wir bei Bau und Betrieb unserer Solarparks mit lokalen Subunternehmen. Drei deutsche Bauleiter sind aktuell in Japan und der Baufortschritt unserer beiden japanischen Projekte „Kamigori“ und „Ayabe“ läuft nahezu plangemäß.

Können wir weitere Projekte entwickeln?

Von jeher werden die Arbeiten im Rahmen einer Projektentwicklung zum überwiegenden Teil vom Schreibtisch aus durchgeführt: Gutachten, technische Zeichnungen, technische und wirtschaftliche Konzepte, etc. Meetings werden nun ebenfalls per Videokonferenz an den Schreibtisch geholt. Flächenbesichtigungen und -begehungen können weiterhin durchgeführt werden.

 

Die Projektentwicklung und mit ihr unsere Planer und Ingenieure sowie externe Gutachter und Dienstleister zeigen sich somit unbeeindruckt von Corona. Selbst wenn Corona für Verzögerungen sorgen sollte, gilt zu beachten: Entwicklungszyklen liegen zwischen sechs und 36 Monaten, in denen wir auch unter normalen Umständen Verzögerungen erfahren - zum Beispiel aufgrund von ausstehenden Genehmigungen und längeren Beschlussverfahren.

Welchen Effekt haben gestiegene Modulpreise?

Die Vermutung, dass Corona einen Anstieg von Modulpreisen verursacht, lässt sich in der Praxis nur in unerheblichem Umfang beobachten.

 

Auch wenn sich Modulpreise erheblich erhöhen sollten, gilt für unsere Investments, dass mit dem Bauunternehmen - der hep energy GmbH - Festpreise vereinbart wurden. Das Geschäftsmodell der hep energy GmbH ist robust genug, um mittelfristig Preiserhöhungen auch im zweistelligen Prozentbereich mithilfe der Margen abzufangen. Erst ab einer Erhöhung in diesem Bereich lohnt es sich, auf andere Modullieferanten zurückzugreifen, mit denen wir bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben.

Können die Bestandsparks gewartet werden?

Corona und die einhergehenden Maßnahmen zur Senkung der Infektionsgefahr haben keinen Effekt auf den Betrieb unserer Bestandsparks in Deutschland, England und Japan. Die vergleichsweise wartungsarmen Anlagen stehen unter ständiger digitaler Beobachtung durch das deutsche O&M-Team, das sich bereits seit drei Wochen im Home-Office befindet. Im Störfall werden Reparaturen in der Regel durch zwei Techniker vor Ort durchgeführt. Auf den freien Flächen können diese den gebührenden Abstand zueinander einhalten.

 

Im Solarpark Spremberg wurde die übliche Frühjahrsinspektion im Rahmen einer Zaunerneuerung bereits durchgeführt. In allen anderen Parks stehen sie regulär im April an. Während Nordendorf und die japanischen Parks von unseren lokal ansässigen Teams inspiziert werden, greifen wir in Trefullock auf unseren britischen Subunternehmer zurück. Ein kürzlich abgeschlossener dreijähriger Vertrag mit einem britischen Landschaftspfleger reguliert auch den dortigen Grünpflege-Bedarf.

Die Industrie benötigt weniger Strom - wie steht es um die Erträge?

Präventionsmaßnahmen zur Senkung der Infektionsgefahr haben den Effekt, dass Produktionen still stehen und Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen in die Kurzarbeit schicken. In Deutschland machen sich der daraus entstehende Strombedarf bereits im nationalen Strommix bemerkbar. Er wirkt sich jedoch nicht auf die Stromabnahme unserer Solarparks aus. Kohlekraftwerke werden als erstes vom Netz genommen, während erneurbare Energien weiter in voller Höhe abgenommen werden. Somit erwarten wir die gleichen guten Erträge wie seit Jahren.

 

Für all unsere Projekte ist die Stromabnahme bereits vor Baubeginn entweder gesetzlich oder vertraglich geregelt. In Deutschland, Japan und England profitieren wir gleichermaßen von einer gesicherten Einspeisevergütung. Für die neuen Projekte in den USA wurden Stromabnahmeverträge mit zwei bonitätsstarken Energieversorgern ausgehandelt. Diese sind dazu verpflichtet, den produzierten Solarstrom zu den vertraglich vereinbarten Konditionen und Laufzeiten abzunehmen. Hinzu kommt, dass die Abnahme unseres Solarstroms nicht geographisch gebunden ist und grundsätzlich jederzeit eine alternative Abnahmevereinbarung möglich wäre.

Wie stellen wir zukünftig die notwendigen Infos zur Verfügung?

Die Grundgesamtheit interessierter Anleger mit digitaler Affinität wird seit Jahren größer. Nun rücken digitale Vertriebswege unmittelbar in den Fokus. hep nimmt das zum Anlass, die langfristig angestrebte Digitalisierung des Geschäftsmodells zu beschleunigen.

Das Interesse an der Sachwertinvestition Solarpark ist ungebrochen. Dies zeigt sich auch in den nach wie vor starken Platzierungszahlen. Unsere Informationsmaterialien für den aktuellen Publikums-AIF "HEP - Solar Portfolio 1" stehen auf unserer Webseite zur Verfügung. Bereits bestehende Angebote wie Webinare, Kundenseminare und Video- und Telefonkonferenzen werden ausgebaut. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, zusätzliche digitale Kanäle zu eröffnen und weitere Inhalte in Bild und Ton aufzubereiten. Ein Vertriebspartnerportal ist in der Mache. Unseren Investoren steht bereits jetzt ein Anlegerportal zur Verfügung.

Wir tun Gutes. Reden Sie darüber.

Unser Service für Journalisten: Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen sowie Bildmaterial als Download.

 

Pressekontakt

 

Katrin Wolf

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E-Mail presse@hep.global

 

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