Netzanschluss des Solarparks "Kamigori": Nr. 10 in Japan - hep

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Netz­an­schluss des Solar­parks “Kami­go­ri”: Nr. 10 in Japan

2. Juli 2020

Die Erfolgs­ge­schich­te von hep in Japan geht wei­ter. Das Unter­neh­men mel­det bereits den zwei­ten Netz­an­schluss eines japa­ni­schen Parks im Jahr 2020.

„Kami­go­ri“ liegt west­lich von Kobe und hat eine instal­lier­te Leis­tung von 11,7 Mega­watt (MWp). Es ist der zehn­te Park, den hep in Japan betreibt.

Solar­park „Kami­go­ri“: Seit Janu­ar 2019 ermög­licht hep Pri­vat-Anle­gern die Inves­ti­ti­on in den Alter­na­ti­ven Invest­ment­fonds „HEP – Solar Port­fo­lio 1 GmbH & Co. geschlos­se­ne Invest­ment KG“, der mit­tels län­der­spe­zi­fi­scher Spe­zi­al-AIF welt­weit in den Betrieb von Solar­parks inves­tiert. Nach erfolg­rei­cher Pro­jekt­ent­wick­lung, die eben­falls durch hep erfolg­te, konn­ten Mit­te 2019 die ers­ten bei­den Solar­pro­jek­te „Aya­be“ und „Kami­go­ri“ in Japan erwor­ben wer-den.

„Kami­go­ri“ liegt west­lich von Kobe und hat eine instal­lier­te Leis­tung von 11,7 MWp auf einer Flä­che von zehn Hekt­ar. Der Bau wur­de auch über die Coro­na-Kri­se hin­weg von hep-eige­nen Bau­lei­tern betreut. Nach mecha­ni­scher Fer­tig­stel­lung des Parks folg­te eine Test­pha­se, die nun mit der gewerb­li­chen Inbe­trieb­nah­me abge­schlos­sen wird.

Die Finan­zie­rung: Mit „HEP – Solar Port­fo­lio 1“ inves­tie­ren Pri­vat­an­le­ger in ertrag­rei­che Solar­pro­jek­te welt­weit. Zum 25. Juni waren rund 87 Pro­zent des Anla­ge­vo­lu­mens von 30 Mil­lio­nen Euro ein­ge­wor­ben. Bis dato inves­tiert der Alter­na­ti­ve Invest­ment­fonds mit­tel­bar in die zwei genann­ten Parks in Japan sowie vier wei­te­re Solar­pro­jek­te in den USA.

Der Alter­na­ti­ve Invest­ment­fonds erfreut sich einer hohen Nach­fra­ge. Solar­in­vest­ments pro­fi­tie­ren von der Tat­sa­che, dass die Solar­ener­gie zur sys­tem­re­le­van­ten Infra­struk­tur gehört. Damit sind sie auch in Kri­sen­zei­ten ein ver­läss­li­ches Anlageprodukt.

Solar­markt Japan: Als Unter­zeich­ner des Pari­ser Kli­ma­ab­kom­mens nimmt Japan den Kli­ma­schutz ernst und ver­folgt das Ziel, bis 2030 den Anteil erneu­er­ba­rer Ener­gien am Ener­gie­mix auf 24 Pro­zent zu stei­gern. Laut dem „Insti­tu­te for Sus­tainab­le Ener­gy Poli­ci­es“ in Tokio lag der Anteil 2018 bei rund 17,4 Pro­zent und damit einen Pro­zent­punkt über dem Vorjahreswert.

In ihrer Ener­gie-Stra­te­gie hat die japa­ni­sche Regie­rung die Pho­to­vol­ta­ik 2018 zur Haupt­en­er­gie­quel­le für die Strom­erzeu­gung erklärt. Im welt­wei­ten Ver­gleich der instal­lier­ten Gesamt­ka­pa­zi­tät liegt Japan hin­ter Chi­na und den USA auf dem drit­ten Platz. Die Refor­mie­rung der 2012 nach deut­schem Vor­bild ein­ge­führ­ten Ein­spei­se­ver­gü­tung soll dazu die­nen, den effi­zi­en­ten Aus­bau der Pho­to­vol­ta­ik auch in der Zukunft fortzuführen.

hep in Japan: Zwei Jah­re nach der fata­len Nukle­ar­ka­ta­stro­phe in Fuku­shi­ma erschließt hep 2013 Japan als neu­en Markt und grün­det eine Toch­ter­ge­sell­schaft mit einem japa­ni­schen Pro­jekt­ent­wick­lungs­team in Kobe. Der ers­te Solar­park, von hep selbst pro­jek­tiert und ge-baut, wird 2017 in Ono fer­tig­ge­stellt und hat eine instal­lier­te Leis­tung von 2,4 MWp. Zur Finan­zie­rung plat­ziert hep den ers­ten Publi­kums-AIF nach neu­er Gesetz­ge­bung. Mit „Kami­go­ri“ kann nun der Netz­an­schluss des zehn­ten Solar­parks in Japan ver­kün­det werden.

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