Immer auf dem

neuesten Stand
News­über­sicht

hep baut Unter­stüt­zung aus

4. Mai 2022

Mit den fair gehan­delten und nach­hal­tigen Mangos unter­stützt hep die Hilfe-zur-Selbst­hilfe-Orga­ni­sa­tion “Faan­dima” in Burkina Faso.
DATEV Challenge Roth powered by hep

Güglingen, 02. Mai 2022 – Pflück­fri­sche Mangos aus biolo­gi­schem und fairem Anbau: hep setzt sein Enga­ge­ment im west­afri­ka­ni­schen Land Burkina Faso erneut fort. Nach dem Bau einer Solar­an­lage im Jahr 2019, mit getrock­neten Mangos im Jahr 2020 und ersten Flug­mangos im Jahr 2021 sind nun rund 500 fair und nach­haltig ange­baute Mangos in Bio-Qualität am hepquar­ters in Güglingen eingetroffen.

Das Land der aufrechten Menschen

Burkina Faso, im west­li­chen Afrika gelegen, zählt es zu den ärmsten Ländern der Welt, über 40 Prozent der Bevöl­ke­rung leben unter­halb der Armuts­grenze. Gleich­zeitig prägt eine große ethni­sche und reli­giöse Tole­ranz das Land. Mehr als 60 Volks­gruppen leben hier fried­lich zusammen. Auch der Landes­name bringt das zum Ausdruck: Die Begriffe „Burkina“ und „Faso“ stammen aus den zwei größten Landes­spra­chen, gemeinsam bedeuten sie „Land der aufrechten Menschen“.
Die Land­wirt­schaft ist der wich­tigste Wirt­schafts­sektor. Mehr als 80 Prozent der Menschen arbeiten hier. Doch die Bedin­gungen sind hart: Wasser­knapp­heit, regel­mä­ßige Dürre­pe­ri­oden und nähr­stoff­arme Böden erschweren den Anbau von Nahrungs­mit­teln. Außerdem sorgt die ungüns­tige geogra­fi­sche Lage für hohe Trans­port­kosten und verhin­dert so den Anschluss des Landes an den Weltmarkt.

Hilfe zur Selbsthilfe

Uns liegt das Land sehr am Herzen. Deshalb wollen wir seine Bewohner dabei unter­stützen, ihre Lebens­be­din­gungen selbst zu verbes­sern. Aus diesem Grund koope­rieren wir mit der Hilfs­or­ga­ni­sa­tion „Faan­dima“, die mit ihren Projekten genau daran arbeitet.

„Faan­dima“ bedeutet Entwick­lung und ist eine Hilfs­or­ga­ni­sa­tion, die bedürf­tige Frauen und Kinder unter­stützt, ein selbst­be­stimmtes Leben zu führen, und somit lang­fris­tige Chancen auf eine bessere Zukunft eröffnet.

Bewusst ein Zeichen setzen

Die Mango­e­rnte wird fast ausschließ­lich von Frauen über­nommen. Diese sichern damit nicht nur ihren Lebens­un­ter­halt, sondern finan­zieren darüber hinaus ihren Kindern eine Schul­bil­dung und damit die Chance auf eine bessere Zukunft. Mit dem Export der Mangos unter­stützt „Faan­dima“ diese Frauen. Rund 70 Prozent des Erlöses sind für den Lohn der Bäue­rinnen sowie für Mate­rial- und Produk­ti­ons­kosten vorge­sehen. Mit 20 Prozent werden weitere „Faan­dima-Projekte“ aus den Berei­chen Gesund­heit und Bildung finan­ziert, von denen die Frauen unmit­telbar profi­tieren können. Die rest­li­chen 10 Prozent fließen in lokale Logistik- und Verwaltungskosten.

Es ist uns wichtig, nicht zulasten unseres Planeten oder seiner Bewohner zu wirt­schaften. Für ein Unter­nehmen mit diesem Anspruch ist auch ein Enga­ge­ment für die Gesell­schaft, für die Bildung oder für Umwelt- und Arten­schutz ganz selbstverständlich.