In Solar­parks

inves­tieren mit hep

Grünes Invest­ment – gut investiert

Nach­haltig, fair und verant­wor­tungs­voll – eine Geld­an­lage mit Sinn und Weit­blick. hep ermög­licht es, Vermögen verant­wor­tungs­voll und nach ESG Krite­rien anzu­legen. Mit einer Inves­ti­tion in unsere Solar­pro­jekte gestalten Anleger die Zukunft nach­haltig mit.

Aktive CO2-Einspa­rung durch Solarenergie

Mit der Kraft der Sonne lässt sich klima­freund­lich Solar­strom gewinnen – heute und in der Zukunft. Damit tragen unsere Fonds, die in große Solar­parks und Solar­an­lagen inves­tieren, zur Lösung einer der drän­gendsten gesell­schaft­li­chen Heraus­for­de­rungen bei: Dem Schutz der Umwelt durch den Ausbau erneu­er­barer Ener­gien, um den Ener­gie­be­darf der wach­senden Welt­be­völ­ke­rung nach­haltig zu erzeugen.

Erneu­er­bare Ener­gien –
welt­weiter Wachstumsmarkt

Tech­ni­scher Fort­schritt, sinkende Produk­ti­ons­kosten und die poli­tisch gewollte Ener­gie­wende machen erneu­er­bare Ener­gien zum welt­weiten Wachs­tums­markt. Der Ausbau von Solar­energie ist bereits jetzt in natio­nalen Nach­hal­tig­keits-Stra­te­gien veran­kert. Solar­energie und Wind­energie sollen 2050 gemeinsam die Hälfte des welt­weiten Ener­gie­be­darfs abdecken.

Attrak­tive Renditen und Nachhaltigkeit

Wer mit einem AIF in ein Solar­pro­jekt inves­tiert, handelt ökono­misch, ökolo­gisch und sozial verant­wor­tungs­voll – und profi­tiert von einer nach­hal­tigen Geld­an­lage mit guter Rendite. Als kompe­tenter Anbieter von nach­hal­tigen Fonds, genauer AIFs, sichern wir unseren Anle­gern aus dem erzeugten Strom über lange Lauf­zeiten jähr­lich attrak­tive Ausschüttungen.

HEP - Solar Portfolio 2
Inves­ti­tion für Privatanleger

HEP — Solar Port­folio 2

Spezial AIF
Inves­ti­tion für profes­sio­nelle Anleger

Spezial AIF

Unsere Leis­tungen

  • Konzep­tion von alter­na­tiven Investmentfonds
  • Asset Manage­ment
  • Port­fo­lio­ma­nage­ment
  • Risiko-Manage­ment

Eine saubere Sache

Wir bieten unseren Anle­gern attrak­tive Renditen – aber nicht um jeden Preis. Deshalb sind wir seit Jahren ausschließ­lich in einer Branche tätig, die ethisch wert­voll ist und nicht zu Lasten unse­reres Planeten geht. Das eint uns mit unseren Anle­gern. Ihnen ist es genauso wichtig wie uns, zu wissen, dass ihre Renditen aus sinn­vollen Projekten stammen. Gemeinsam bauen wir Solar­energie welt­weit aus.

Unsere Ergeb­nisse spre­chen für sich: Unsere Anleger freuen sich seit Jahren über plan­ge­mäße oder höhere Ausschüt­tungen als erwartet. 

„Ein Anleger, der ein hep Invest­ment tätigt, inves­tiert sowohl ökolo­gisch als auch ökono­misch nach­haltig. Er fördert den welt­weiten Ausbau der Erneu­er­baren Ener­gien und erhält dazu nach­haltig hohe Renditen.“ 

— Chris­tian Hamann, Gründer 

Warum eine
Kapitalverwaltung?

Weil die Konzep­tion und Verwal­tung eines geschlos­senen alter­na­tiven Invest­ment­fonds (AIF) von einer Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft über­nommen werden muss, haben wir eine gegründet. hep ist bereits seit 2015 als regis­trierte Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft aktiv. Seit dem 24.01.2018 ist die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG (KVG) als AIF-Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft gemäß §§ 20, 22 des Kapi­tal­an­la­ge­ge­setz­bu­ches (KAGB) genehmigt. 

Die KVG agiert als eine auf Solar­in­vest­ments spezia­li­sierte Fonds­ge­sell­schaft und arbeitet im Vertrieb mit Part­nern aus dem gesamten Spek­trum der Spar­kassen, Volks- und Raiff­ei­sen­banken, Privat­banken sowie Freien Finanz­mak­lern und Vermö­gens­ver­wal­tern zusammen. 

Umgang mit Anlegerbeschwerden

Infor­ma­tionen zum Beschwer­de­ver­fahren für die Privat­an­leger von Publi­kums­fonds der HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG (gemäß § 28 Abs. 2 KAGB, § 4 Abs. 3 Satz 4 KAVerOV):

Die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG hat ein Verfahren zur ange­mes­senen und unver­züg­li­chen Bear­bei­tung von Beschwerden im Unter­nehmen einge­führt und in den Unter­neh­mens­ab­läufen veran­kert. Mit ihrem Beschwer­de­ma­nage­ment erfüllt die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG zum einen recht­liche Anfor­de­rungen, zum anderen ist aktives Beschwer­de­ma­nage­ment ein wich­tiges Anliegen der HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG zur Stei­ge­rung der Kunden­zu­frie­den­heit sowie zur konti­nu­ier­li­chen Verbes­se­rung der internen betrieb­li­chen Abläufe.

Die Abläufe entwi­ckeln wir stets weiter und nutzen hierfür auch die an uns heran­ge­tra­genen Hinweise, um unsere Prozesse und Vorge­hens­weisen konti­nu­ier­lich zu optimieren.

Sollten Sie einmal nicht mit uns zufrieden sein und Anlass für eine Beschwerde haben, so können Sie diese tele­fo­nisch, per E‑Mail, auf dem Postweg bzw. über das Kontakt­for­mular an uns über­mit­teln bzw. direkt bei uns einreichen.

Sie werden dann in ange­mes­sener Frist über den Eingang Ihrer Beschwerde und das weitere Verfahren zum Umgang mit Ihrer Beschwerde infor­miert. Dabei werden wir für eine zeit­nahe Bear­bei­tung sorgen.

Das Einlegen von Beschwerden ist kosten­frei. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Bear­bei­tung Ihrer Beschwerde nur möglich ist, wenn sie in deut­scher Sprache einge­reicht wird.

HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG

Anlegerbetreuung/Beschwerdemanagement

Römer­straße 3

Telefon: +49 (0) 7135 93446–0

E‑Mail: info@hep.global

Inter­es­sen­kon­flikt­ma­nage­ment

Die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG (KVG) initi­iert und verwaltet geschlos­sene Alter­na­tive Invest­ment­fonds (AIF) für private und insti­tu­tio­nelle Anleger. Im Prozess­ver­lauf der gesamten Wert­schöp­fungs­kette eines AIF arbeiten wir mit einer Viel­zahl von externen Vertrags­part­nern sowie verbun­denen Unter­nehmen zusammen. Hierbei kann es zu wider­strei­tenden Inter­essen inner­halb und zwischen den einzelnen Geschäfts­be­rei­chen, anderen Unter­nehmen der hep-global-Gruppe, externen Geschäfts­part­nern, Geschäfts­lei­tern und Mitar­bei­tern der KVG sowie den verwal­teten AIF und deren Anle­gern kommen.

Durch die Einfüh­rung von ange­mes­senen Maßnahmen zur Vermei­dung von Inter­es­sen­kon­flikten, bzw. wo diese nicht vermieden werden können durch die Ermitt­lung, Beob­ach­tung, Offen­le­gung und gege­be­nen­falls Beile­gung dieser Inter­es­sen­kon­flikte, können poten­ti­elle Konflikte früh­zeitig erkannt und fair gehand­habt bzw. nach Möglich­keit vermieden werden.

Inter­es­sen­kon­flikte sind dabei in einer Art zu lösen, dass den von der HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG verwal­teten AIF und deren Anle­gern eine faire Behand­lung zukommt, den Anle­gern möglichst kein Risiko einer Schä­di­gung entsteht und nicht sach­fremde Inter­essen die Entschei­dungen unserer Mitar­beiter beeinflussen.

Die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG hat orga­ni­sa­to­ri­sche Maßnahmen zur Vermei­dung bzw. Behe­bung oder Vermin­de­rung von poten­zi­ellen oder tatsäch­li­chen Inter­es­sen­kon­flikten ergriffen, mit dem Ziel, dies als Mindest­stan­dards zu gewährleisten.

Hierzu zählt insbe­son­dere eine klare interne Funk­ti­ons­tren­nung – sowohl auf Ebene der Geschäfts­lei­tung als auch auf Mitar­bei­ter­ebene –, eine stän­dige Über­wa­chung der gesamten Geschäfts­tä­tig­keit der KVG durch das Risi­ko­ma­nage­ment und die Compli­ance-Abtei­lung sowie eine laufende Über­prü­fung durch die Interne Revi­sion. Einzel­heiten zu diesen Maßnahmen werden wir den Anle­gern auf Verlangen hin kosten­frei zur Verfü­gung stellen.

Um sicher­zu­stellen, dass diese Stan­dards einge­halten werden, arbeiten wir konti­nu­ier­lich daran, Inter­es­sen­kon­flikte aktiv, früh­zeitig und voraus­schauend zu iden­ti­fi­zieren und zu bewäl­tigen, um jede Art von schein­barem und tatsäch­li­chem Fehl­ver­halten zu vermeiden.

Sollten trotzdem unver­meid­bare Konflikte auftreten, so werden diese unter Wahrung der Inter­essen der Anleger bzw. der Fonds­ge­sell­schaft gelöst. Bei Konflikten mit Inter­essen Dritter sind diese zugunsten der Inter­essen der eigenen Anleger und des AIF zu lösen.

Nicht vermeid­bare Inter­es­sen­kon­flikte werden wir den Anle­gern in den jewei­ligen Verkaufs­un­ter­lagen offenlegen.

Einzel­heiten zur Vergü­tungs­po­litik der HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG 

Recht­liche Grundlagen

Die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG (auch „HEP-KVG“) ist eine AIF-Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft („AIF-KVG“) und erhielt am 24. Januar 2018 gemäß § 20 / § 22 Kapi­tal­an­la­ge­ge­setz­buch („KAGB“) die Erlaubnis zum Geschäfts­be­trieb als externe Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaft. § 37 KAGB verpflichtet Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaften zur Fest­le­gung und Anwen­dung eines Vergü­tungs­sys­tems. Die Anfor­de­rungen an dieses werden durch Artikel 13 und Anhang II der Richt­linie RL 2011/61/EU und den Leit­li­nien der Euro­pean Secu­ri­ties and Markets Autho­rity („ESMA “) für solide Vergü­tungs­po­li­tiken unter Berück­sich­ti­gung der AIFMD vom 03.07.2013 („ESMA-Leit­linie“) näher bestimmt.

Ziel und Maßstäbe

Die Vergü­tungs­po­litik der HEP-KVG ist gemäß diesen Anfor­de­rungen darauf ausge­richtet, falsche Anreize insbe­son­dere für Mitar­beiter, die über die Einge­hung von Risiken (inkl. Nach­hal­tig­keits­ri­siken) entscheiden, zu vermeiden. Die Vergü­tungs­po­litik der HEP-KVG soll ein solides und wirk­sames Risi­ko­ma­nage­ment begüns­tigen, nicht zur Über­nahme von Risiken ermu­tigen und Inter­es­sen­kon­flikten vorbeugen (Nr. 1a und b, Anhang II der Richt­linie RL 2011/61/EU). Hierzu hat die HEP-KVG eine Vergü­tungs­richt­linie imple­men­tiert, deren Inhalt auszugs­weise in diesem Doku­ment wieder­ge­geben wird.

Geltungs­be­reich

Die Vergü­tungs­po­litik gilt für alle Mitar­beiter der HEP-KVG, die in die Kate­gorie „erfasste Mitar­beiter“ fallen (s.u.).

Die Anfor­de­rungen an die Vergü­tungs­po­litik gelten auch für Mitar­beiter von Ausla­ge­rungs­un­ter­nehmen, deren Tätig­keit einen erheb­li­chen Einfluss auf das Risi­ko­profil der von der HEP-KVG verwal­teten Alter­na­tive Invest­ment­fonds („AIF“) haben.

Männ­liche Funk­tions- und Stel­len­be­zeich­nungen in diesem Doku­ment sind geschlechts­un­ab­hängig zu verstehen.

Erfasste Mitar­beiter

Unter erfasste Mitar­beiter fallen Mitar­beiter der HEP-KVG, die wesent­li­chen Einfluss auf das Risi­ko­profil der HEP-KVG oder auf die von ihr verwal­teten AIF haben und zu einer der nach­fol­gend beschrie­benen Kate­go­rien gehören:

  • Geschäfts­lei­tung, sowie an der Geschäfts­füh­rung betei­ligte und nicht betei­ligte Mitglieder des Leitungs­or­gans der HEP-KVG;
  • Risi­ko­träger und Mitar­beiter mit Kontrollfunktionen;
  • Mitar­beiter, die eine Gesamt­ver­gü­tung erhalten, aufgrund derer sie sich in derselben Einkom­mens­stufe befinden wie Mitglieder der Geschäfts­lei­tung und Risi­ko­träger, deren Tätig­keit sich wesent­lich auf die Risi­ko­pro­file der HEP-KVG oder von ihnen verwal­teter AIF auswirkt;
  • Sons­tige Risi­ko­träger, wie Mitar­beiter, deren beruf­liche Tätig­keit indi­vi­duell oder kollektiv als Mitglieder einer Gruppe (z. B. einer Einheit oder Teil einer Abtei­lung) sich wesent­lich auf das Risi­ko­profil der HEP-KVG oder eines von dieser verwal­teten AIF auswirkt, einschließ­lich Personen, die in der Lage sind, Verträge/Positionen abzu­schließen und Entschei­dungen zu treffen, die sich wesent­lich auf die Risi­ko­po­si­tionen der HEP-KVG oder eines von dieser verwal­teten AIF auswirken. Zu diesen Mitar­bei­tern können beispiels­weise auch Vertriebs­mit­ar­beiter zählen.

Die Geschäfts­lei­tung der HEP-KVG prüft im Einzel­fall, welche Unter­neh­mens­be­reiche und welche Mitar­beiter der HEP-KVG abge­sehen vom Vorstand von der Vergü­tungs­po­litik erfasst sind und hält diese schrift­lich fest. Die entspre­chende Liste wird anlass­be­zogen, mindes­tens jedoch einmal pro Jahr, über­prüft und gege­be­nen­falls angepasst.

Verhält­nis­mä­ßig­keits­prinzip

Allge­mein
Die Anfor­de­rungen an das Vergü­tungs­system und insbe­son­dere an den Auszah­lungs­pro­zess der varia­blen Vergü­tung unter­liegen dem Verhältnismäßigkeits­grundsatz. Nach dem Verhält­nis­mä­ßig­keits­grund­satz können bei der Gestal­tung der varia­blen Vergü­tung inner­halb einer AIF-KVG beson­dere Krite­rien im Hinblick auf die iden­ti­fi­zierten Mitar­beiter berück­sich­tigt werden. Zu diesen beson­deren Krite­rien gehören die Größe, die interne Orga­ni­sa­tion sowie die Art, der Umfang und die Komple­xität ihrer Geschäfte. Dies ermög­licht Flexi­bi­lität bei der Ausge­stal­tung des Vergü­tungs­sys­tems und insbe­son­dere der varia­blen Vergütung.

Nicht­an­wen­dung einzelner Anfor­de­rungen an den Auszahlungsprozess

Nach der Vergü­tungs­po­litik der HEP-KVG werden daher unter Beach­tung des Verhältnismäßigkeits­grundsatzes einige der Anfor­de­rungen an das Vergü­tungs­system nicht ange­wendet. Die Ange­mes­sen­heit dieses Verzichts wird nach­fol­gend dargelegt.

Krite­rien der HEP-KVG

Die HEP-KVG wendet das Verhält­nis­mä­ßig­keits­prinzip in Über­ein­stim­mung mit den ESMA-Leit­li­nien, Nr. 23 ff, an. Die HEP-KVG wendet insbe­son­dere die Vergü­tungs­prin­zi­pien und Stan­dards in Über­ein­stim­mung mit den folgenden Krite­rien gemäß Nr. 29 der ESMA-Leit­li­nien an:

  • Nicht komplexe interne Orga­ni­sa­tion der HEP-KVG und der von ihr verwal­teten AIF
  • Die von der HEP-KVG verwal­teten AIF inves­tieren in unter­schied­li­chen Stadien im Bereich der erneu­er­baren Ener­gien (Photo­vol­taik), um eine ange­mes­sene Rendite der Inves­toren im Hinblick auf das von ihnen einge­gan­gene Risiko sicher­zu­stellen. Die Geschäfts­tä­tig­keiten sind weit­ge­hend stan­dar­di­siert und durch einen geringen Komple­xi­täts­grad gekennzeichnet.
  • Die HEP-KVG erbringt die Port­fo­li­o­ver­wal­tung sowie das Risi­ko­ma­nage­ment, jedoch keine Neben­tä­tig­keiten, die komplexer Orga­ni­sa­tion­ab­läufe bedürfen.
  • Es besteht keine komplexe Invest­ment­ver­wal­tung mit einer syste­mi­schen Bedeu­tung für die HEP-KVG und die von ihr verwal­teten AIF, wie sie etwa in ausge­wählten Berei­chen des Wert­pa­pier­han­dels und der Wert­pa­pier­an­lagen vorzu­finden sind.

Vergü­tungs­po­litik

Allge­mein
Alle Mitar­beiter (erfasste und nicht erfasste) der HEP-KVG erhalten markt­ge­rechte Fixge­hälter und unter bestimmten Umständen zusätz­liche feste Sonder­zah­lungen, die einer regel­mä­ßigen Über­prü­fung unter­liegen sowie ‑soweit eine solche gewährt wird- eine leis­tungs­be­zo­gene variable Vergü­tung. Die Fixge­hälter und die variable Vergü­tung ‑soweit eine solche gewährt wird- der erfassten Mitar­beiter stehen in einem ange­mes­senen Verhältnis zuein­ander und der Anteil des Fixge­haltes an der Gesamt­ver­gü­tung ist ausrei­chend hoch, so dass auch ganz auf die Zahlung der varia­blen Vergü­tung verzichtet werden kann. Die Vergü­tungs­po­litik der HEP-KVG wird regel­mäßig dahin­ge­hend über­prüft, ob Vergü­tungen im Einklang mit einem wirk­samen Risi­ko­ma­nage­ment, der Geschäfts- stra­tegie, den Zielen, Werten und Inter­essen der HEP-KVG und der von ihr verwal­teten AIF und der Anleger der AIF stehen. Vergü­tungs­re­ge­lungen dürfen keine Inter­es­sens­kon­flikte begünstigen.

Variable Vergü­tung

Variable Vergü­tungen sind zusätz­liche Zahlungen oder Leis­tungen, die auf der Grund­lage von Leis­tungs­kri­te­rien oder in bestimmten Fällen von anderen vertrag­li­chen Krite­rien bestimmt werden.

Rege­lungen zur Fest­le­gung des Anspruchs und der Höhe von varia­blen Vergütungen

Die Höhe der varia­blen Vergü­tung richtet sich grund­sätz­lich nach einer indi­vi­du­ellen Leis­tungs­be­ur­tei­lung, wobei die indi­vi­du­elle Leis­tung des Mitar­bei­ters und seiner Fach­ab­tei­lung bezie­hungs­weise des betref­fenden AIF sowie das Gesamt­ergebnis der HEP-KVG zu berück­sich­tigen sind. Eine garan­tierte variable Vergü­tung wird nur in Ausnah­me­fällen im Zusam­men­hang mit der Neuein­stel­lung eines Mitar­bei­ters gezahlt und ist auf das erste Beschäf­ti­gungs­jahr beschränkt. Die Leis­tungs­be­ur­tei­lung richtet sich nach folgenden Grundsätzen:

  • Der Beur­tei­lungs­zeit­raum muss mindes­tens ein Jahr betragen und soll ‑falls möglich- drei Jahre zurück­gehen, um eine länger­fris­tige Leis­tung zu bewerten
  • Die Beur­tei­lung der indi­vi­du­ellen Leis­tung muss finan­zi­elle und nicht finan­zi­elle Krite­rien berücksichtigen
  • Die Beur­tei­lung von Mitar­bei­tern mit Kontroll­funk­tionen erfolgt unab­hängig von den Leis­tungen der von ihnen kontrol­lierten Geschäftsbereiche.
  • Die Beur­tei­lung soll jähr­lich durch den Vorge­setzten im Rahmen des Mitarbeiter­beurteilungs­­gespräches erfolgen und die Ergeb­nisse sollen im Mitar­beiter-Beur­tei­lungs­­­bogen schrift­lich fest­ge­halten werden.

Rege­lungen zur Auszah­lung varia­bler Vergütungen

Die HEP-KVG geht aufgrund ihrer geringen Größe, der Nicht-Komple­xität ihrer Orga­ni­sa­tion sowie der Art, des Umfangs und der Komple­xität ihrer Geschäfte, insbe­son­dere aufgrund der Illi­qui­dität der Vermö­gens­ge­gen­stände, von einem sehr geringen Risiko aus, dass durch die Gewäh­rung varia­bler Vergü­tungs­an­teile, Anreize für Entschei­dungen, die sich nach­teilig auf die Inter­essen der einzelnen AIF und deren Anleger auswirken können, geschaffen werden. Für die Auszah­lung der varia­blen Vergü­tung gelten daher folgende Grundsätze:

  • Variable Vergü­tungen der erfassten Mitar­beiter werden in Höhe von 40% zurück­ge­stellt. Der nicht zurück­ge­stellte Anteil der varia­blen Vergü­tung kann als Abschlag mit Ende des Beur­tei­lungs­zeit­raums ausge­zahlt werden. Der zurück­gestellte Anteil wird anteilig über einen Zurück­be­hal­tungs­zeit­raum von drei Jahren ausge­zahlt, wobei der erste Anteil nicht vor Ablauf eines Jahres nach Ende des Beur­tei­lungs­zeit­raums ausge­zahlt wird.
  • Die erfassten Mitar­beiter haben während des Zurück­stel­lungs­zeit­raumes keinen Anspruch auf den zurück­ge­stellten Teil der varia­blen Vergü­tung, sondern einen Anspruch auf ordnungs­ge­mäße Berech­nung des jeweils auszu­zah­lenden Anteils.
  • Der Anspruch auf die variable Vergü­tung der erfassten Mitar­beiter aus voran­ge­gangen Geschäfts­jahren kann unter den folgenden Bedin­gungen verfallen: 
    • Beweise für Fehl­ver­halten oder schwer­wie­gende Fehler des erfassten Mitar­bei­ters (z. B. Bruch des etwaigen Verhal­tens­kodex oder sons­tiger interner Vor­schriften, insbe­son­dere im Zusam­men­hang mit Risiken),
    • wenn einer oder mehrere AIF und/oder die HEP-KVG und/oder der Geschäfts­bereich eine erheb­liche Verschlech­te­rung der finan­zi­ellen Situa­tion erlitten hat,
    • wenn einer oder mehrere AIF und/oder die HEP-KVG und/oder der Geschäfts­bereich des erfassten Mitar­bei­ters ein wesent­li­ches Versagen des Risikomanage­ments zu verzeichnen hat.
  • Die HEP-KVG prüft daher während des Zurück­stel­lungs­zeit­raumes und an dessen Ende jeweils vor Auszah­lung eines Anteils der zurück­ge­stellten varia­blen Vergü­tung den Eintritt dieser Bedin­gungen und passt die variable Vergü­tung einschließ­lich des nicht zurück­ge­stellten Teils gege­be­nen­falls bis auf „Null“ an (Ex-Post-Risi­ko­an­pas­sung). Die Anpas­sung ist durch Malus- oder Rückforderungsverein­barungen umzusetzen.
  • Aufgrund der geringen Größe, der Nicht-Komple­xität ihrer Orga­ni­sa­tion und der Art, des geringen Umfangs und der geringen Komple­xität der Geschäfte der HEP-KVG, wendet die HEP-KVG die folgenden Anfor­de­rungen an den Auszah­lungs­pro­zess in Über­ein­stim­mung mit Ziffern 26 bis 28 der ESMA-Leit­li­nien nicht an: 
    • Die Gewäh­rung varia­bler Vergü­tungen in Form von Instrumenten,
    • die Fest­set­zung einer Sperrfrist.
  • Die HEP-KVG wird den Zutei­lungs­pro­zess einer varia­blen Vergü­tung doku­men­tieren und diese Doku­mente archivieren.
  • Erfasste Mitar­beiter dürfen keine Versi­che­rungen abschließen, die sie gegen den finan­zi­ellen Verlust aus Malus- oder Rück­for­de­rungs­ver­ein­ba­rungen absichern.

Zahlungen bei vorzei­tiger Been­di­gung eines Vertrages

Verein­ba­rungen über Zahlungen, die im Zusam­men­hang mit der vorzei­tigen Been­di­gung eines Vertrages stehen, zielen auf die bis zur vorzei­tigen Been­di­gung des Vertrages erbrachten Leis­tungen ab und sind so gestaltet, dass Versagen nicht belohnt wird.

Alters­ver­sor­gungs­re­ge­lungen

  • Alters­ver­sor­gungs­re­ge­lungen für feste ebenso wie für variable frei­wil­lige Alters­ver­sor­gungs­leis­tungen müssen im Einklang mit der Geschäfts­stra­tegie, Zielen, Werten und Inter­essen der HEP-KVG und der von ihr verwal­teten AIF und der Anleger der AIF stehen.
  • Frei­wil­lige Alters­ver­sor­gungs­leis­tungen werden nach Eintritt in den Ruhe­stand erst nach einer Warte­zeit von fünf Jahren ausbezahlt.
  • Werden frei­wil­lige Alters­ver­sor­gungs­leis­tungen als Teil der varia­blen Vergü­tung gewährt, unter­liegen sie vor Auszah­lung einer Leis­tungs­be­wer­tung und einer Ex-post Risi­ko­an­pas­sung nach den Rege­lungen zur Auszah­lung varia­bler Vergütungen.

Vergü­tungs­aus­schuss

Die ESMA-Leit­li­nien erlauben aufgrund des Verhält­nis­mä­ßig­keits­prin­zips den Verzicht auf einen Vergü­tungs­aus­schuss. Von dieser Möglich­keit macht die HEP-KVG Gebrauch. Die Notwen­dig­keit zur Einrich­tung eines Vergü­tungs­aus­schusses wird jähr­lich anhand der in den Leit­li­nien fest­ge­hal­tenen Schwel­len­werten und anderen Faktoren wie interne Orga­ni­sa­tion, Art und Umfang sowie Komple­xität des Geschäfts der HEP-KVG über­prüft und von der Geschäfts­lei­tung beurteilt.

Fest­le­gung und Einhal­tung der Vergütungspolitik

Die Vergü­tungs­richt­linie wird durch den Aufsichtsrat der HEP-KVG für den Vorstand der HEP-KVG und durch den Vorstand der HEP-KVG für die sons­tigen erfassten Mitar­beiter durch Geneh­mi­gung / Verab­schie­dung dieser Vergü­tungs­richt­linie festgelegt.

Der Aufsichtsrat über­prüft jähr­lich die Ange­mes­sen­heit der Vergü­tungs­richt­linie anhand der in den Stra­te­gien nieder­ge­schrie­benen Ziele der HEP-KVG und doku­men­tiert dies schrift­lich im Proto­koll der Aufsichtsratssitzung.

Mindes­tens einmal jähr­lich wird über­prüft (Compli­ance), ob die in der Vergü­tungs­richt­linie defi­nierte Vergü­tungs­po­litik umge­setzt wurde. Die Ergeb­nisse der Über­prü­fung werden in einem Compli­ance-Bericht festgehalten.

Umgang mit Nach­hal­tig­keits­ri­siken und nach­tei­ligen Nachhaltigkeitsauswirkungen

Die Einbe­zie­hung von Risiken in Anla­ge­ent­schei­dungen wird von der HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG mittels den Vorgaben der Risi­ko­ma­nage­ment­stra­tegie und auf der Grund­lage eines Risi­ko­ka­ta­loges sicher­ge­stellt. Der Risi­ko­ka­talog berück­sich­tigt auch Nach­hal­tig­keits­ri­siken. Die Nach­hal­tig­keits­ri­siken werden unter­teilt in physi­sche Risiken (Risiken im Zusam­men­hang mit verän­derten Klima­be­din­gungen) und tran­si­to­ri­sche Risiken (Risiken, die sich aus der Umstel­lung auf eine nach­hal­tig­keits­ori­en­tierte Wirt­schafts­weise ergeben können). Dabei wird für jedes iden­tifi­zierte Risiko die erwar­tete Scha­dens­höhe definiert, der eine bestimmte Wahr­schein­lich­keit zuge­ordnet wird. Diese wird dann einem Schwel­len­wert gegen­über­ge­stellt. Auf der Grund­lage eines Ampel­sys­tems wird anschlie­ßend über­prüft, ob die Scha­dens­höhe unter (grün), an (gelb) oder über (rot) dem Schwel­len­wert liegt. Aus der Aggre­ga­tion der Einzel­werte ergibt sich dann der Gesamt­wert, der der Risi­ko­trag­fä­hig­keit anschlie­ßend gegen­über­ge­stellt wird. Um beson­ders soziale Nach­hal­tig­keits­ri­siken in die Anla­ge­ent­schei­dung einzu­be­ziehen, sind darüber hinaus solche Geschäfte unzu­lässig, die zwar am Ort der jewei­ligen Photo­vol­ta­ik­an­lage (Ziel­land) zulässig sein mögen, aber in Deutsch­land als unzu­lässig oder wider­recht­lich bewertet würden (Gewähr­leis­tung guter Gover­nance), sowie solche Geschäfte, die gegen den Code of Conduct der hep-Gesell­schaften, gegen Compli­ance-Anfor­de­rungen oder ethi­sche Grund­sätze verstoßen, sowie solche Geschäfte, die zu unver­hält­nis­mä­ßigen nega­tiven Umwelt­aus­wir­kungen (Envi­ron­mental) führen. Unzu­lässig ist außerdem das Eingehen von Risiken unter Umge­hung des Vier-Augen-Prin­zips und solcher Risiken, die nicht mit dem Geschäfts­mo­dell der Gesell­schaft vereinbar sind (Gover­nance). Damit wird den ESG-Krite­rien im Rahmen des Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ments Rech­nung getragen.

Die Strom­ge­win­nung aus der Kraft der Sonne bietet aus Umwelt- und Klima­sicht viele Vorteile. Durch Inves­ti­tionen in Solar­parks leistet die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG einen Beitrag zur welt­weiten Ener­gie­wende. Ihre Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dungen haben somit grund­sätz­lich eine posi­tive Nach­hal­tig­keits­aus­wir­kung. Trotz dieser Vorteile können sich Geschäfts­tä­tig­keiten, insbe­son­dere die Land­auf­be­rei­tung, die Errich­tung von Solar­parks, die Herstel­lung der hierfür nötigen Kompo­nenten und die Liefe­rung dieser, negativ auf Umwelt und Klima auswirken. Die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG achtet bei ihren Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dungen stets darauf, dass ein verant­wor­tungs­voller Umgang mit natür­li­chen Ressourcen gepflegt wird.

Die aktu­elle Leistungsbilanz

Die HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG veröf­fent­licht ihre Leis­tungs­bi­lanz 2019 mit Ergän­zungen bis zum 19. Januar 2021. Für Anleger von sieben Solar­fonds, die lang­fristig in Bestands­parks inves­tieren, und zwei Spezial-AIFs, die in die Entwick­lung von Solar­pro­jekten inves­tieren, zeigt sie erneut ein sehr zufrie­den­stel­lendes Ergebnis. Alle bishe­rigen Fonds laufen plan­gemäß oder besser als prognos­ti­ziert und die Ausschüt­tungs­summe belief sich auf rund 4,3 Millionen Euro.

Zusam­men­fas­sung der Anlegerrechte

Hinweis:

Die nach­fol­gende Darstel­lung der Anle­ger­rechte kann nicht als allei­nige Grund­lage einer Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dung in eine Invest­ment­ge­sell­schaft dienen. Die nach­ste­hend beschrie­benen Rechte der Anleger können insbe­son­dere durch die in den jewei­ligen Verkaufs­un­ter­lagen darge­stellten Risiken beein­träch­tigt werden. Daher sollten Anleger eine Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dung auf die Prüfung des Verkaufs­pro­spekts bzw. des Infor­ma­ti­ons­do­ku­ments sowie auf die wesent­li­chen Anle­ger­infor­ma­tionen stützen.

I. Merk­male der Anteile:
Bei der Art der Anteile an der Invest­ment­ge­sell­schaft handelt es sich um Kommanditanteile.
Im Falle von Publi­kums-AIF können sich die Anleger an der Invest­ment­ge­sell­schaft zunächst nur mittelbar als Treu­geber über den Treu­hand­kom­man­di­tisten betei­ligen. Der Treu­hand­kom­man­di­tist erwirbt und hält den Komman­dit­an­teil des jewei­ligen Anle­gers im eigenen Namen, jedoch im wirt­schaft­li­chen Inter­esse und für Rech­nung der Anleger. Die Treu­hand­kom­man­di­tistin nimmt die Gesell­schaf­ter­rechte für die Treu­geber nach pflicht­ge­mäßem Ermessen wahr.

Die Haupt­merk­male der Anteile der Anleger und damit die mit der Vermö­gens­an­lage verbun­denen Rechte und Pflichten sind das Recht auf Ergebnis- und Vermö­gens­be­tei­li­gung (einschließ­lich eines Liqui­da­ti­ons­er­löses), die Stimm­rechte in der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung bzw. im schrift­li­chen Umlauf­ver­fahren in Bezug auf die Invest­ment­ge­sell­schaft sowie die im Gesell­schafts- und ggf. Treu­hand­ver­trag fest­ge­legten Infor­ma­tions- und Kontroll­rechte, wie sie nach­fol­gend zusam­men­fas­send beschrieben und ausführ­lich im Gesell­schafts­ver­trag der Invest­ment­ge­sell­schaft darge­stellt sind.

1.) Ergeb­nis­be­tei­li­gung, Entnahmen und Liquiditätsüberschuss
Die Anleger parti­zi­pieren der Höhe ihrer jewei­ligen Betei­li­gung entspre­chend an den durch die Invest­ment­ge­sell­schaft erzielten Gewinnen und Verlusten. Soweit die Invest­ment­ge­sell­schaft über freie Liqui­dität verfügt und die Invest­ment­ge­sell­schaft diese nach Einschät­zung der HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG nicht als ange­mes­sene Liqui­di­täts­re­serve benö­tigt, wird diese nicht benö­tigte Liqui­dität an die Gesell­schafter ausgeschüttet.

Scheidet ein Anleger ausnahms­weise (z.B. aus wich­tigem Grund) aus der Invest­ment­ge­sell­schaft aus, hat er grund­sätz­lich Anspruch auf eine Abfindung.

Stimm­rechte, Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung und Beschlussfassung
Anleger können über ihre gesell­schafts­recht­li­chen Stimm­rechte in beschränktem Umfang Einfluss auf die Entschei­dungen der Invest­ment­ge­sell­schaft nehmen, indem sie diese Stimm­rechte in Gesell­schaf­ter­ver­samm­lungen ausüben. Im Rahmen dieser Gesell­schaf­ter­ver­samm­lungen werden Beschlüsse über bestimmte Themen, wie beispiels­weise die Geneh­mi­gung von Ausschüt­tungen und Entnahmen, getroffen. In der Regel erfolgen Gesell­schaf­ter­ver­samm­lungen im Wege eines schrift­li­chen Beschluss­ver­fah­rens; dabei werden Gesell­schaf­ter­be­schlüsse in der Regel mit der einfa­chen Mehr­heit der abge­ge­benen Stimmen gefasst.

2.) Auskunfts‑, Einsichts- und Kontrollrechte
Als Gesell­schafter haben Anleger das Recht, von der Komple­men­tär­ge­sell­schaft bzw. dem geschäfts­füh­renden Komman­di­tisten Auskünfte über die Ange­le­gen­heiten der Invest­ment­ge­sell­schaft zu verlangen. Falls diese einem Auskunfts­ver­langen eines Gesell­schaf­ters in ange­mes­sener Frist nicht nach­kommen oder sons­tige wich­tige Gründe vorliegen, sind die Gesell­schafter berech­tigt, die Handels­bü­cher und Papiere der Gesell­schaft am Sitz der Invest­ment­ge­sell­schaft zu übli­chen Büro­zeiten selbst einzusehen.

II. Instru­mente der kollek­tiven Rechtsdurchsetzung
Anleger sind berech­tigt, Instru­mente der kollek­tiven Rechts­durch­set­zung in Anspruch zu nehmen. In Deutsch­land stehen folgende Instru­mente der kollek­tiven Rechts­durch­set­zung als Klage­ver­fahren zur Verfügung:

1.) Die zivil­pro­zes­suale Muster­fest­stel­lungs­klage gemäß den §§ 606 ff. der Zivilprozessordnung;

2.) Das Kapi­tal­an­leger-Muster­ver­fahren gemäß dem Kapi­tal­an­leger-Muster­ver­fah­rens­ge­setztes (“KapMuG”).

Zu 1.): Mit der zivil­pro­zes­sualen Muster­fest­stel­lungs­klage können “quali­fi­zierte Einrich­tungen” — somit nicht unmit­telbar ein Anleger selbst — das Vorliegen bzw. das Nicht­vor­liegen der Voraus­set­zungen für das Bestehen oder Nicht­be­stehen von Ansprü­chen oder Rechts­ver­hält­nissen zwischen Verbrau­chern und einem Unter­nehmer gericht­lich fest­stellen lassen. Anleger der Invest­ment­ge­sell­schaft, die zugleich Verbrau­cher sind, können bis zum Ablauf des Tages vor Beginn des ersten Termins Ansprüche oder Rechts­ver­hält­nisse, die von den Fest­stel­lungs­zielen der Muster­fest­stel­lung­klage abhängen, zur Eintra­gung in das Klage­re­gister anmelden. In diesem Fall gilt das Muster­fest­stel­lungs­ur­teil auch für etwaige Rechts­strei­tig­keiten zwischen der Invest­ment­ge­sell­schaft und dem Anleger, der seine Ansprüche oder Rechts­ver­hält­nisse zum Klage­re­gister ange­meldet hat.

Bekannt­ma­chungen über etwaige Muster­fest­stel­lungs­klagen gegen die Invest­ment­ge­sell­schaft können Anleger unter dem folgenden Link des Bundes­amts für Justiz einsehen:
https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/Klageregister/Allgemein es_node.html

Zu 2.) Das KapMuG ist für Schäden, die Anleger wegen falscher, irre­füh­render oder unter­las­sener öffent­li­cher Kapi­tal­markt­in­for­ma­tionen (wie beispiels­weise in einem Verkaufs­pro­spekt nach dem Kapi­tal­an­la­ge­ge­setz­buch) erleiden, statt­haft. Der Antrag­steller muss darlegen, dass der Entschei­dung im Muster­ver­fahren Bedeu­tung über den einzelnen Rechts­streit hinaus für andere gleich­ge­la­gerte Rechts­strei­tig­keiten zukommen kann. Das Prozess­ge­richt macht die Muster­ver­fah­rens­an­träge im Klage­re­gister des elek­tro­ni­schen Bundes­an­zei­gers bekannt (www.bundesanzeiger.de).

III. Euro­päi­sche Platt­form für Online-Streitbeilegung
Anleger der Invest­ment­ge­sell­schaft, die zugleich Verbrau­cher sind, können sich bei Strei­tig­keiten im Zusam­men­hang mit Kauf­ver­trägen oder Dienst­leis­tungs­ver­trägen, die auf elek­tro­ni­schem Wege zustande gekommen sind, auch an die Online-Streit­bei­le­gungs­platt­form der EU wenden:
www.ec.europa.eu/consumers/odr

Als Kontakt­adresse der HEP Kapi­tal­ver­wal­tung AG kann dabei folgende E‑Mail ange­geben werden: info@hep.global

Die Platt­form ist selbst keine Streit­bei­le­gungs­stelle, sondern vermit­telt den Parteien ledig­lich den Kontakt zu einer zustän­digen natio­nalen Schlich­tungs­stelle oder stellt den Kontakt zum Unter­nehmen her.

Ihr persön­li­cher
Kontakt

Sabine Spohr

HEP Vertrieb GmbH
Römer­straße 3 · D‑74363 Güglingen
+49 7135 93446–0
invest@hep.global

Nachhaltige Geldanlagen

mit Sinn und Weitblick