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hep und der Triathlon: was steckt dahinter?

27. Mai 2022

Was mit einer persön­li­chen Leiden­schaft begann, entwi­ckelte sich zu wahrer Größe. Mit einem Team aus inter­na­tio­nalen Top-Athlet:innen und Junior:innen hat sich das hep Sports Team zu einem der erfolg­reichsten Triath­lon­teams entwi­ckelt. Wie es dazu kam und was Triathlon mit Solar­parks verbindet, erklärt Chris­tian Hamann, CEO und Gründer von hep, im Interview.

Solarenergie: Leidet die Rentabilität?

Herr Hamann, hep plant, baut und betreibt welt­weit Solar­parks und bietet Anle­gern verschie­dene attrak­tive Invest­ment­mög­lich­keiten, in diese Projekte zu inves­tieren. Was verbindet dieses erfolg­reiche Geschäfts­mo­dell mit dem Triathlonsport?

Stimmt, auf den ersten Blick ist der Zusam­men­hang nicht offen­sicht­lich, auf den zweiten Blick dagegen schon: Bei hep planen wir Solar­parks und bieten diese über Invest­ment­fonds als lang­fris­tige Vermö­gens­an­lage an. Im Triathlon schwimmen, radeln und laufen die Sportler:innen eine bestimmte Distanz, um die Ziel­linie zu über­queren. Beides ist in der Theorie einfach, in der Praxis komplex und erfor­dert in der Umset­zung Leiden­schaft, Ausdauer und Sorg­falt. Erfolg­reich ist man, wenn es gelingt, eine Balance zwischen Planung und Risiko zu finden. Solche Heraus­for­de­rungen faszi­nieren mich als Unter­nehmer und als Mensch. Ich habe selbst jahre­lang hobby­mäßig Triathlon betrieben. Mein Bruder Matthias, der eben­falls Teil der Geschäfts­lei­tung ist, hat sogar schon einen Ironman bestritten. Auch unter den Mitar­bei­tenden gibt es einige Athlet:innen. Das Faszi­nie­rende an diesem Sport, wie auch an unserem Geschäfts­mo­dell, ist die Schlicht­heit, die direkte Verbun­den­heit mit den Elementen. Zugleich erlebt man beim Triathlon die Kraft und die Schön­heit, aber auch die Verletz­lich­keit der Natur hautnah. Mit dem Ausbau der Solar­energie wollen wir einen lang­fris­tigen Beitrag zum Erhalt unseres Planeten leisten.

Seit vielen Jahren sponsort hep den Triathlon Heil­bronn, der quasi vor der eigenen Haustür statt­findet. Seit 2021 ist hep nun auch offi­zi­eller Sponsor der „DATEV Chal­lenge Roth powered by hep“, dem zweit­größten Triathlon welt­weit nach der Ironman-Welt­meis­ter­schaft auf Hawaii. Ist das nicht eine Nummer zu groß?

1984 hat die Familie Walch­s­höfer diese bis dato in Deutsch­land völlig unbe­kannte Sportart ins frän­ki­sche Roth geholt und zu dem gemacht, was es heute ist: ein Welt­klas­se­wett­kampf mit fami­liärem Flair. Das passt gut zu hep. Auch wir sind in unserer Heimat­re­gion Heil­bronn fest verwur­zelt und zugleich mit unseren Solar­parks und Stand­orten in den USA, Japan und Kanada welt­weit aktiv. Uns verbinden auch der starke Team­geist und der Spaß an der Sache. 

Inso­fern würde ich die Part­ner­schaft als mutige und logi­sche Entschei­dung bezeichnen. Die posi­tive Reso­nanz aus dem letzten Jahr zeigt: Mit hep und dem Chal­lenge Team haben sich zwei gefunden, die zusammengehören.

Das hep sports team wird von Ronnie Schild­knecht gema­nagt, selbst 11-facher Ironman-Sieger. Ronnie hat das Radrennen „Les Mousta­ches Ride“ in Zürich ins Leben gerufen, den hep als Unter­nehmen seit 2021 sponsort. Worum geht es da genau?

Ziel ist es, Spenden für Fahr­räder zu sammeln und diese an bedürf­tige Kinder in Südafrika zu verteilen, um ihnen den Schulweg und damit den Zugang zu Bildung zu erleich­tern. So kamen im vergan­genen Jahr rund 23.000 Euro zusammen. Uns ist wichtig, bei allem, was wir tun, den Blick über den eigenen Teller­rand nicht zu verlieren. Wir enga­gieren uns unter anderem für den Erhalt des vom Aussterben bedrohten Berg­go­rillas in Ostafrika, fördern mit dem Bau einer Solar­an­lage auf einem Campus in Burkina Faso die Bildung von benach­tei­ligten Bevöl­ke­rungs­gruppen und mit der Spende eines Pkws für das Helfer-vor-Ort-Team des DRK Bracken­heim die schnelle Erste-Hilfe-Versor­gung hier im länd­li­chen Raum. Bei unserem Enga­ge­ment legen wir Wert auf einen Hilfe-zur-Selbsthilfe-Ansatz.

Der erste Sportler im hep sports team war Arne Gabius, einer der erfolg­reichsten deut­schen Mara­thon­läufer. Auch der 29-jährige Extrem­berg­steiger Jost Kobusch wird von hep geför­dert – beides keine Triath­leten. Warum?

Das hep sports team ist kein reines Triath­lon­team. Arne und Jost sind beides Athleten mit einem unbän­digen Willen und einem starken Bezug zum Thema Nach­hal­tig­keit, auch abseits des Sports. Josts Motto lautet zum Beispiel: „Man sollte den Berg in einem besseren Zustand verlassen, als man ihn vorge­funden hat.“ Genau solche Charak­tere passen zu uns. Uns ist die intrinsi­sche Über­zeu­gung für Nach­hal­tig­keit wichtig – im Unter­neh­me­ri­schen wie im Sport­li­chen. Bei hep verstehen wir unseren Slogan „there is no planet b“ als unseren gemein­samen Auftrag.