hep spendet Solaranlage für Bildungscampus in Burkina Faso - hep

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hep spen­det Solar­an­la­ge für Bil­dungs­cam­pus in Bur­ki­na Faso

Jul 15, 2019

27 Ton­nen Mate­ri­al, 84,24 KWp instal­lier­te Leis­tung, 324 Photovoltaikmodule

Bau­ar­bei­ten been­det: Siche­re und aut­ar­ke Energieversorgung

Wirt­schaft­lich unab­hän­gig durch bes­se­re Bildung:

Grün­de­rin des Bur­ki­na Insti­tu­te of Tech­no­lo­gy, Susan­ne Pertl, ist Vor­stands­mit­glied der Stern Ste­wart-Stif­tung. Die seit 1982 bestehen­de Stif­tung hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, wirt­schaft­li­che Unab­hän­gig­keit in Bur­ki­na Faso und Gha­na durch Bil­dung zu fördern.

Bereits 2016 bau­te der renom­mier­te Archi­tekt Fran­cis Kéré im Depar­te­ment Kou­dou­gou des west­afri­ka­ni­schen Lan­des Bur­ki­na Faso die wei­ter­füh­ren­de Schu­le Lycée Schor­ge. 2018 folg­te das Bur­ki­na Insti­tu­te of Tech­no­lo­gy. Hier wer­den jun­ge Män­ner und Frau­en zu Unter­neh­mern mit einem Bache­lor-Abschluss in „Com­pu­ter Sci­ence and Entre­pre­neurs­hip“ aus­ge­bil­det. Den gesam­ten Bil­dungs­cam­pus gestal­te­te Kéré mit loka­len und öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen Mate­ria­li­en, die unter ande­rem dar­auf aus­ge­legt sind, die Klas­sen­räu­me effi­zi­ent zu küh­len und opti­ma­le Beleuch­tung zuzu­las­sen. Fei­er­li­che Eröff­nung war im Dezem­ber 2018. hep ent­schloss sich, solch ein wert­vol­les Pro­jekt durch die Spen­de und den Bau einer Solar­an­la­ge zu unterstützen.

Ener­gie­aut­ark mit hep-Solaranlage:

Nach einer Bestands­auf­nah­me durch ein hep-Team vor Ort in Kou­dou­gou wur­den im Febru­ar 2019 gan­ze 27 Ton­nen Mate­ri­al ver­schifft: 324 Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­le, drei Wech­sel­rich­ter, Kabel­trom­meln, Werk­zeu­ge und die übli­che Befes­ti­gung inklu­si­ve Nato-Sta­chel­draht zum Schutz vor Dieb­stahl und Vandalismus.

Zwei Mona­te dau­er­te die Ver­schif­fung des Mate­ri­als und die anschlie­ßen­de Büro­kra­tie beim Über­que­ren der Gren­ze von Gha­na nach Bur­ki­na Faso. Im April 2019 konn­te der Bau der Anla­ge theo­re­tisch begin­nen, ver­zö­ger­te sich jedoch kurz­zei­tig durch einen feh­len­den Schutz­raum für den zu instal­lie­ren­den Ener­gie­spei­cher. Der eben­falls von hep gespen­de­te Ener­gie­spei­cher in Form einer Bat­te­rie sorgt dafür, dass das Insti­tut und die angren­zen­de Schu­le zu 90 Pro­zent nahe­zu ener­gie­aut­ark sind.

Mat­thi­as Hamann, Lei­ter des Anla­gen­baus bei hep, beglei­te­te die Arbei­ten selbst vor Ort. Bei 45 Grad konn­te sein fünf­köp­fi­ges Team die Anla­ge mit einer instal­lier­ten Leis­tung von 84,24 KWp inner­halb von zwei Wochen fer­tig­stel­len. „Wir freu­en uns, dass alles geklappt hat. Mit der sor­gen­frei­en Strom­ver­sor­gung wol­len wir die Schü­le­rin­nen, Schü­ler und Stu­die­ren­de dabei unter­stüt­zen, moti­viert an ihrer Zukunft zu arbei­ten“, so Hamann.

Neue Arbeits­plät­ze vor Ort:

Wäh­rend der Arbei­ten bedien­te sich das hep-Team loka­ler Unter­neh­men. Anschlie­ßend for­dert der lang­fris­ti­ge Betrieb einer Solar­an­la­ge Zustän­di­ge vor Ort, die zeit­nah für klei­ne­re Repa­ra­tu­ren ver­füg­bar sind. Gleich­zei­tig wird hep in regel­mä­ßi­gen Abstän­den dafür sor­gen, dass der Bil­dungs­cam­pus die nächs­ten Jahr­zehn­te sor­gen­frei von der Ener­gie­ver­sor­gung pro­fi­tie­ren kann.

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