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Endspurt: Fonds für Privat­an­leger zu 80 % platziert

25. Mai 2020

Zwei Länder, sechs Projekte, 47 Megawatt.

Mit dem Alter­na­tiven Invest­ment­fonds (AIF) “HEP — Solar Port­folio 1” ermög­licht hep Privat­an­le­gern eine Inves­ti­tion in den welt­weiten Solarmarkt.

Bis dato sind 80 % des Inves­ti­ti­ons­vo­lu­mens von 30 Millionen Euro plat­ziert. Mittels länder­spe­zi­fi­scher Spezial-AIF inves­tiert die Betei­li­gung in zwei japa­ni­sche und vier US-Projekte mit einer Gesamt­leis­tung von über 47 Megawatt.

Die Betei­li­gung im Detail
Seit Januar 2019 steht Privat­an­le­gern die Inves­ti­tion in den “HEP — Solar Port­folio 1” zur Verfü­gung. hep prognos­ti­ziert eine Rendite von 6 % p.a. MIRR1. Eine Betei­li­gung ist ab 20.000 Euro zzgl. Agio in Höhe von 3 % möglich. Als AIF unter­liegt das Betei­li­gungs­an­gebot dem KAGB und gehört dem voll­ständig regu­lierten Kapi­tal­markt an. Mit einem anvi­sierten Eigen­ka­pital in Höhe von 30 Millionen Euro handelt es sich um die bisher volu­men­stärkste Betei­li­gung des Unter­neh­mens. Die erste plan­mä­ßige Ausschüt­tung erfolgt zum 30. September 2020.

Netz­an­schluss in Japan
Mitte 2019 wurden die ersten beiden Solar­pro­jekte “Ayabe” und “Kami­gori” in Japan erworben. Im April dieses Jahres konnte hep den Park “Ayabe” mit einer instal­lierten Leis­tung von 1,6 Mega­watt ans Netz anschließen. Auch “Kami­gori” mit einer Kapa­zität von 11,6 Mega­watt befindet sich unmit­telbar vor dem Netzanschluss.

hep ist seit 2013 in Japan aktiv. Das Land schuf 2012 gesetz­liche Rahmen­be­din­gungen nach deut­schem Vorbild. Eine Einspei­se­ver­gü­tung fördert den effi­zi­enten Ausbau der Photo­vol­taik, die 2018 in der natio­nalen Energie-Stra­tegie zur Haupt­en­er­gie­quelle für die Strom­erzeu­gung erklärt wurde. Im welt­weiten Vergleich der instal­lierten Gesamt­ka­pa­zität liegt Japan hinter China und den USA auf dem dritten Platz.

Vier Projekte in den USA
In North und South Caro­lina sowie Virginia hat hep im Jahres­ver­lauf vier Projekte mit einer kombi­nierten Kapa­zität von 34 Mega­watt erworben. Strom­ab­nehmer sind zwei börsen­no­tierte Ener­gie­ver­sorger: Duke Energy mit Sitz in Char­lotte, North Caro­lina, und ein regio­naler Ableger der American Electric Power.

Mit einem ersten Standort in Maine begann hep Anfang 2019 die Auswei­tung der nord­ame­ri­ka­ni­schen Akti­vi­täten. 2020 über­nahm hep den US-ameri­ka­ni­schen Projekt­ent­wickler Peak Clean Energy mit Sitz in Colo­rado. Weitere Projekt­ent­wick­lungs-Verein­ba­rungen mit ReNew Petra und Solops stärken die US-ameri­ka­ni­sche Projektpipeline.

Die USA befinden sich aktuell auf Platz 2 der Top-Solar­märkte welt­weit. Entschei­dungs­ho­heit bezüg­lich der Ener­gie­po­litik liegt auf Bundes­staaten-Ebene, die verein­zelt hohe Zuwachs­raten von Projekten im Bereich Erneu­er­barer Ener­gien verzeichnen. Seit 2016 liegt der jähr­liche Zubau von Solar­energie in den USA bei über 10 Giga­watt. Analysten der US-ameri­ka­ni­schen Ener­gie­be­hörde EIA gehen davon aus, dass der Anteil Erneu­er­barer Ener­gien am Ener­giemix 2050 bei 38 Prozent liegen wird.

1 bezogen auf das Komman­dit­ka­pital exkl. Agio. Berechnet nach der Modi­fi­zierten Internen Zinsfuß-Methode (Englisch: MIRR – Modi­fied Internal Rate of Return): Die modi­fi­zierte interne Zinsfuß-Methode ist eine finanz­ma­the­ma­ti­sche Methode zur Berech­nung der Rendite (Effek­tiv­ver­zin­sung) einer Inves­ti­tion. Der Abzin­sungs­faktor, bei dessen Verwen­dung die diskon­tierten zukünf­tigen Zahlungen dem heutigen Preis bzw. der Anfangs­in­ves­ti­tion entspre­chen, heißt interner Zinsfuß. Ist dieser Zinsfuß größer als der Kalku­la­ti­ons­zinsfuß ist die Inves­ti­tion über die Gesamt­lauf­zeit wirt­schaft­lich. Bei der modi­fi­zierten IRR-Methode wird im Gegen­satz zur IRR-Methode unter­stellt, dass die Einzah­lungs­über­schüsse während der Lauf­zeit zu einem Kalku­la­ti­ons­zins (7,32 %) ange­legt werden, sodass sich im Vergleich zur IRR-Methode ein verän­derter Endwert ergibt. Anschlie­ßend wird – wie bei der IRR-Methode – der Abzin­sungs­faktor bestimmt, bei dem die zukünf­tigen Zahlungen dem Preis der Anfangs­in­ves­ti­tion entsprechen.