Balkonkraftwerk ja oder nein? Machen Sie den Check!

Verfügt mein Balkon über ausreichend Sonneneinstrahlung? Brauche ich eine Genehmigung für ein Balkonkraftwerk? Und lohnt sich das auch finanziell für mich? Stecker-Solarkraftwerke liegen voll im Trend und viele Fragen sich, ob eine Installation auch für sie das Richtige ist. Mit unserer Checkliste sehen Sie, worauf Sie achten müssen.

Kosten-Nutzen: Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

  • Günstige Balkonkraftwerke mit 600 Watt gibt es ab rund 500 Euro. Hinzu kommen ggf. Installationskosten von ca. 100 Euro.
  • Pro Jahr lassen sich bis zu 400 kWh erzeugen und bei optimaler Nutzung rund 200 Euro Stromkosten einsparen.
  • Wichtig: Die selbst erzeugte Energie steht nur tagsüber zur Verfügung. Nicht genutzte Energie fließt unentgeltlich ins Netz.

Genehmigung: Wer muss der Installation zustimmen?

  • Balkonkraftwerke verändern das Erscheinungsbild eines Gebäudes. Besser Sie sichern sich mit einer schriftlichen Genehmigung von Vermieter und Hausverwaltung vorher ab. Es gibt Urteile, nach denen Anlagen mangels passenden Designs zurückgebaut werden mussten.

Am Haus: Wann ist mein Balkon geeignet?

  • Idealerweise ist ein Balkon nach Süden ausgerichtet. Bei erhöhtem Stromverbrauch vormittags oder abends kann auch eine Ost-West-Ausrichtung Vorteile bieten. Mögliche Verschattungen durch Bäume oder Nachbarhäuser müssen beachtet werden. Eine Standortanalyse vom Profi lohnt sich!
  • Auch mit einem Balkonkraftwerk müssen Balkon und Balkongeländer stabil sein und selbst stürmischen Bedingungen standhalten. Anspruchsvoll kann die Anbringung an Glasbalkonen werden.

Im Garten: Was wird für die Standort-Wahl wichtig?

  • Für einen Standort im Garten ist es wichtig, an mögliche Verschattungen durch Bäume oder Nachbarhäuser zu denken.
  • Auch müssen Sie auf ein besonders witterungsbeständiges Kabel achten, das sicher und geschützt vor Kindern oder Wildtieren verlegt wird.

Platzbedarf: Wie groß muss mein Balkon sein?

  • Die Größe des Balkonkraftwerks richtet sich nach dem Modultyp und der Leistungsstärke der Anlage. Prüfen Sie anhand des Datenblatts der Module, ob der zur Verfügung stehende Platz für 600 oder 800 Watt ausreicht. Richtwert: Ein 300 Watt Modul ist rund 1 x 1,7 m groß.
  • Überlegen Sie sich, ob Sie den Platz für ein Balkonkraftwerk nicht für andere Zwecke benötigen und ob es unter Umständen zu viel Licht wegnimmt.

Installation: Kann ich das einfach selbst anbauen?

  • Die Installation eines Balkonkraftwerks dauert mehrere Stunden und kann körperlich anstrengend sein. Spezielle technische Kenntnisse sind nicht erforderlich. Auch ist die Abnahme durch einen Elektriker nicht notwendig.
  • Informieren Sie sich vorab über das Gewicht der Module – oft 20 kg und mehr. Am besten erfolgt die Anbringung zusammen mit einer weiteren Person.
  • Sie benötigen eine abgesicherte Außensteckdose. Die Verlegung eines Kabels z.B. durch ein offenes Fenster wird nicht empfohlen.
  • Wichtig: Manche Wechselrichter erfordern einen WLAN-Anschluss.

Anmeldung: Wo muss das Balkonkraftwerk eingetragen werden?

  • Aktuell müssen Sie ein Balkonkraftwerk noch zweifach anmelden: bei Ihrem Stromnetz-Betreiber und im Markstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Ab dem 01.01.2024 ist nur noch die Anmeldung im Marktstammdatenregister erforderlich.
  • Wichtig: Bei Nichtanmeldung drohen Strafgebühren!

Aufwand: Was muss ich an Know-how und Motivation mitbringen?

  • Einiges an Zeit erfordern das Einlesen in die Thematik, die Produktauswahl, Genehmigungen von Vermietern oder Hausverwaltung sowie die Installation. Den eigenen Aufwand sollten Sie in die Rentabilität einrechnen.
  • Von Vorteil ist, wenn Sie Lust daran haben, Technik auszutesten und zu optimieren – etwa das Einstellen und Anpassen des optimalen Einstrahlungswinkels der Solarmodule.

Fazit: Je nach Standort und Ausrichtung eines Balkons, Anschaffungskosten und Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms kann sich die Installation eines Balkonkraftwerks lohnen. Das gilt vor allem auch dank der besonders langen Lebensdauer von Photovoltaik-Modulen. Wichtig: Am besten vorab genau planen, mit allen Beteiligten sprechen und eine für alle passende Lösung finden.

Die Alternative: In Solarenergie von hep investieren!

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