3. Platz für Laura Philipp bei PTO-WM in Florida - hep

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3. Platz für Lau­ra Phil­ipp bei PTO-WM in Florida

6. Dezem­ber 2020

Tol­ler Jah­res­ab­schluss für Tri­ath­le­tin des hep Sports Teams

Laura Philipp Zieleinlauf Daytona 2020

Gro­ßer Sai­son­ab­schluss für Lau­ra Phil­ipp und ihre drei Pro­fi-Team­kol­le­gen vom hep Sports Team bei der PTO-Welt­meis­ter­schaft in Daytona/Florida. Phil­ipp bei ers­tem inter­na­tio­na­len Wett­kampf seit lan­gem mit einem her­vor­ra­gen­den Podiumsplatz.

Span­nen­der Start: Trotz der vie­len aus­ge­fal­le­nen Ren­nen die­ses Jahr war Lau­ra Phil­ipp auf einem guten Trai­nings­stand und bereit, alles zu geben. „Ich rech­ne mir auf dem Rad und beim Lau­fen gute Chan­cen aus“, so Phil­ipp vor dem Wett­kampf. Die 32-Jäh­ri­ge hat­te auf dem letz­ten gro­ßen inter­na­tio­na­len Wett­kampf, dem Iron­man Hawaii 2019, beim ers­ten Anlauf den vier­ten Platz belegt und hät­te sich dort auch die­ses Jahr ger­ne wie­der gemes­sen. Umso moti­vier­ter waren sie und das rest­li­che Star­ter­feld, sich end­lich wie­der im gro­ßen Stil mes­sen zu können.

Nach der Auf­takt­dis­zi­plin, dem Schwim­men, stieg Phil­ipp auf dem 30. Platz mit knapp drei Minu­ten Rück­stand – dop­pelt so viel wie erhofft – auf das Rad. In ihrer Para­de­dis­zi­plin spiel­te sie ihre Stär­ke aus und konn­te sich bis zur Hälf­te der Rad­stre­cke auf Platz 10 vor­ar­bei­ten. Im letz­ten Drit­tel ver­bes­ser­te sie sich um einen wei­te­ren Platz und ging in den zwei­ten Wech­sel mit 4:06 Minu­ten Rück­stand auf die Füh­ren­de und spä­te­re Sie­ge­rin Pau­la Findlay.

Phil­ipp belegt 3. Platz: Schnell arbei­te­te sich Phil­ipp beim Lau­fen auf den zwei­ten Platz vor – mit gro­ßen Schrit­ten und einem Grin­sen im Gesicht. Kurz vor der Hälf­te der Lauf­stre­cke bei Kilo­me­ter 9 wur­de sie nur noch von Iron­man Hawaii-Sie­ge­rin Anne Haug über­holt, die zuvor eine zwei­mi­nü­ti­ge Stra­fe erhal­ten hatte.

Über­wäl­tigt war Phil­ipp im Ziel von der groß­ar­ti­gen Plat­zie­rung und doch etwas über­rascht über Platz drei. „Es war bru­tal hart“, sag­te sie nach dem Ziel­ein­lauf und berich­te­te von Krämp­fen zu Beginn des Lau­fens. „Aber die Stre­cke war genau gemacht für einen Tri­ath­lon in die­sen schwe­ren Zei­ten.“ Im Ziel fehl­ten der Tri­ath­le­tin 5:05 Minu­ten auf die Erst­plat­zier­te Pau­la Find­lay aus Kana­da und 2:29 Minu­ten auf die zweit­plat­zier­te Lands­frau Anne Haug. Ein sehr zufrie­den­stel­len­des Ergeb­nis zum Abschluss des Corona-Jahres.

Das Ren­nen: Für mehr als 100 der welt­weit bes­ten Pro­fi-Tri­ath­le­ten, dar­un­ter auch vier des hep Sports Teams, konn­te heu­te das Ren­nen des Jah­res orga­ni­siert wer­den. Über ins­ge­samt 100 Kilo­me­ter ging es abge­schirmt von der Öffent­lich­keit und mit glo­ba­ler Bericht­erstat­tung auf dem Motor­sport Day­to­na Inter­na­tio­nal Speed­way im Oval um den Welt­meis­ter­ti­tel der Pro­fes­sio­nal Tri­ath­lon Orga­ni­sa­ti­on (PTO) für die Damen. Die Her­ren befin­den sich seit 20 Uhr auf der Rennstrecke.

Wo nor­ma­ler­wei­se Auto­rennen der Indy­Car und NAS­CAR Seri­es statt­fin­den, wur­de zwei Kilo­me­ter geschwom­men, 80 Kilo­me­ter Rad gefah­ren und 18 Kilo­me­ter gelau­fen. Dabei kämpf­ten die Tri­ath­le­ten um ein rekord­ver­däch­ti­ges Prei­se­geld in Höhe von 1,15 Mil­lio­nen USD. Für span­nen­de Ren­nen sor­gen eine hoch­ka­rä­ti­ges Star­ter­feld mit amtie­ren­den Welt­meis­tern und Olym­pia­sie­gern sowie einem zwan­zig Meter Wind­schat­ten­ver­bot auf dem Rad, was bei den PTO-Wett­kämp­fen zum Stan­dard gehört.

Die Qua­li­fi­ka­ti­on: Vier hep Sports Team-Ath­le­ten (Lau­ra Phil­ipp, Sebas­ti­an Kien­le, Mau­rice Cla­vel und Dani­el Bæk­ke­gård), die sich alle in den Top 25 des PTO-Ran­kings befin­den, hat­ten sich auto­ma­tisch für die PTO-WM in Day­to­na qua­li­fi­ziert. Mau­rice Cla­vel muss­te sei­ne Teil­nah­me kurz vor dem Start krank­heits­be­dingt absa­gen. Boris Stein konn­te sich mit dem Podi­ums-Platz bei den Tri­Ga­mes in Süd­frank­reich im Okto­ber noch nach­träg­lich für das Wochen­en­de qua­li­fi­zie­ren. „Alle freu­en sich dar­auf, ihre Leis­tung end­lich wie­der bei einem hoch­ka­rä­ti­gen Wett­kampf zei­gen zu kön­nen und sich mit dem bes­ten Star­ter­feld der Sai­son mes­sen zu kön­nen,“ so Team­ma­na­ger Ron­nie Schild­knecht vor dem Ren­nen. Im letz­ten Jahr konn­te Sebas­ti­an Kien­le bei der The Cham-pions­hip im slo­wa­ki­schen Samo­rin, einem ähn­li­chen For­mat der PTO, einen Sieg für das hep Sports Team feiern.

Ganz­heit­li­cher Ansatz des hep Sports Team: hep ver­folgt einen ganz­heit­li­chen Ansatz beim Auf­bau und der Füh­rung des Sports Teams: Zusätz­lich zur finan­zi­el­len För­de­rung liegt der Fokus auf der För­de­rung von sport­li­chen und mensch­li­chen Kom­pe­ten­zen. „Tri­ath­lon ist für uns eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit,“ erklärt CEO und Fir­men­grün­der Chris­ti­an Hamann. „Wir bewun­dern die Aus­dau­er, Viel­sei­tig­keit und Erfol­ge der Ath­le­ten und wol­len den Sport in Deutsch­land aber auch auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne fördern“.

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